Zwei Methoden — ob der Zylinder ausgebaut wird oder eingebaut bleibt. Dauert keine 2 Minuten pro Tür. Sie brauchen nur einen Zollstock.
Methode 1 ist genauer (Zylinder wird ausgebaut). Methode 2 geht schneller (Zylinder bleibt drin). Beide liefern zuverlässige Ergebnisse.
An der Türkante die Stulpschraube herausdrehen. Schlüssel stecken, leicht drehen und Zylinder herausziehen.
Von der Mitte der Stulpschrauben-Bohrung bis zur Außenkante des Zylinders messen.
Von der Mitte der Bohrung bis zur Innenkante messen. Ergebnis z.B.: 30/30, 30/35, 35/40.
Der Beschlag bleibt montiert. Sie messen von der Stulpschraube bis zum Ende des Beschlags — auf beiden Seiten.
Von der Mitte der Stulpschraube (Türkante) bis zum äußeren Beschlagende (Flurseite).
Von der Mitte der Stulpschraube bis zum inneren Beschlagende (Raumseite).
Wenn Ihre Tür einen Sicherheitsbeschlag mit Ziehschutzrosette hat (zylindrische Abdeckung um den Zylinder herum), müssen Sie vom gemessenen Außenmaß 2–3 mm abziehen. Sonst passt der Zylinder nicht in die Rosette hinein.
Beispiel: Sie messen außen 37 mm → bestellen Sie 35 mm Außenmaß.
Faustregel: Gemessenes Außenmaß minus 2–3 mm = Bestellmaß bei Sicherheitsbeschlag.
Zylindermaße werden immer als Außenmaß / Innenmaß angegeben:
💡 Standardmaße: 30, 35, 40, 45, 50 mm. Bei BKS sind es 31, 36, 41 mm statt 30, 35, 40.
Beidseitig Schlüssel. Standard für Haus- und Wohnungstüren.
Außen Schlüssel, innen Drehknauf. Knaufseite = Innenmaß.
Nur eine Seite. Für Garagentore, Schaltkästen.
Nie den ganzen Zylinder messen! Immer von der Mitte.
Stulpschrauben-Bohrung = Mittelpunkt. Jeweils nach A und I.
Ohne Korrektur wird der Zylinder zu lang für die Rosette.
Bei Sicherheitsbeschlag Außenmaß um 2–3 mm reduzieren.
Ein zu kurzer Zylinder lässt sich nicht einbauen.
Lieber 1–2 mm mehr. Darf nur nicht über den Beschlag ragen.
Geben Sie Ihre Zylindermaße direkt im Konfigurator ein.
Vergleichen Sie verschiedene Hersteller — jeder hat eigene Stärken bei Sicherheit, Preis und Patentschutz.